19.02.2014 – Casino, Potsdam

Noch für kurze Zeit haben wir einen Proberaum, können ihn also für den namensgebenden Zweck nutzen und entsprechend das Einstudierte dem geneigten Volke präsentieren.
Also spielten wir das erste Konzert 2014. Genauso viele Leute waren übrigens auch da! Also 20 + 14. Ungefähr. Mehr als wir dachten, da die Veranstaltung marketingmäßig ein Nischendasein führte. Aber man lässt sich gern überraschen, den gleichen Effekt hatten wir beim letzten Mal auch.
Obwohl schon lange Jahre Potsdamer, war das für mich und andere Mitmusikanten übrigens der erste Besuch im Casino – schade, denn schön isses da schon. An Aufbau, Technik, Organisation, Pilsversorgung gibt’s also nichts zu mosern (Wir tranken auf Axel und auf Axel. Also auf seinen Namen als Geheimcode und entsprechend auf sein Wohl).
Unsere musikalische Darbietung lief gefällig und bot gleich drei Neuerungen: 1.) Zwei zu diesem Anlass weltprämierte nagelneue Superhits, 2.) Eine Zugabe. Als überzeugte Demokraten ließen wir das Publikum ihren Favoriten zur Wiederholung bestimmen. Man bewies zählen zu können und wünschte sich das Dritte von hinten. Dahinter verbarg sich der Neu-Smashhit „Seagull“, der also gleich seine Zweitaufführung erlebte und Neuerung Nr. 3.) gleich mit sich führte: Den beeindruckenden Auftritt eines spontanen Gastmusikers, der den letzten Refrain mit etwas gepflegtem Growlen (früher sagte man in Fachkreisen Grunzen dazu) würzte. Der junge Mann ist übrigens auch poetisch begabt, habe ich ihn doch erleben dürfen, wie er einen prägnant-eleganten alliterativen Imperativ in Richtung Urinal schmetterte: „Pimmel, pump!“
Die Open Stage war noch im Gange, als wir das Anwesen in Richtung Süden verließen, um nach alter Sitte im KuZe einzukehren. Danke an alle Beteiligten für einen dufte Abend.

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