14.12.2013 – KuZe, Potsdam

Was für eine Woche – unser erstes Interwju wird veröffentlicht und „GroKo“ wird zum Wort des Jahres. Dabei klingt es wie ein sächsischer Zeichentrickalligator und ist noch nicht mal ein richtiges Wort. Naja, egal – dass die Wahl trotzdem seine Berechtigung hat, wurde gestern bewiesen. Nämlich:

Tatsächlich war es eine Art GROßer KOalition an Musikanten, die sich im ehrwürdigen Potsdamer KuZe zusammenfand, nämlich insgesamt 14 Personen. Beeindruckt waren wir zuallererst und nachhaltig von der altmodischen und wiederum ehrwürdigen Leuchtreklame, die eigens angebracht wurde, um Zuschauer wie die Motten anzulocken. Und die Rechnung ging auf: Ein GROßzügiges KOnglomerat an Hörwütigen fand sich ein, um uns und den anderen zu lauschen. Es war also nicht mal ein magischer Halbkreis vor der Bühne gegeben, nur ein gewisser Sicherheitsabstand wurde gewahrt (ob das an Rainers Schnupfen lag?). Schade nur, dass wir ausgerechnet dann in unserer Performance einige GRObmotorische KOordinationsprobleme hatten und zwei der schönsten Lieder etwas im Klamauk versanken. Aber immerhin waren diesmal wie versprochen die Gitarren bei Dave GROhls KOngenialem „Everlong“ richtig gestimmt.
Trotzdem war es ein dufte Auftritt und hervorragender Abschluss unseres ersten Jahres. Dafür kann kein Ort passender sein als das KuZe, am Ende sind wir hier noch nach jedem Gig gelandet (gut, manch einer wird einwenden, das klinge etwas GROßKOtzig, waren ja nur zwei Konzerte, die nicht im KuZe stattfanden). Wir lassen das alles jetzt erstmal Rehwü passieren und freuen uns auf ein noch viel schöneres neues Jahr. Und dann gibt es für das Tagebuch hoffentlich viel zu schreiben und vielleicht auch einen besseren Aufhänger als diesen GroKo-Stuss. Indianerehrenwort.

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