11.04.2014 – Club Mitte, Potsdam

Eine so kurze Anfahrt hatten wir noch nie, nur die Straße runter und schwuppdiwupp da. Naja, zu Fuß mit Musikalgepäck hat es etwas länger gedauert. Der Abend war von Gelassenheit gekennzeichnet, da für den Soundcheck kaum mehr zu erledigen war, als der Einnahme von Speis und Trank. Zwei Bands spielten vor uns (für Komplettisten: 08fürzehn und Dead City), dann wir. Der Höhepunkt des Abends: Gabor (sein Nachname ist klingonisch, glaube ich), ein engagierter Neu-Zuhörer seit der Vorwoche und quasi der Dieter Thomas Heck der Postdamer Rockszene, hielt eine wunderbare Ankündigung ab: „Hier sind Georg, Marcel, Andreas, Otto und Rainerrrrrrr und zusammen sindse Buuuuulllgiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiine!“ oder so ähnlich. Genial. Es folgte ein entspannter Auftritt, auch wenn jemand von uns mit seiner Performance nicht glücklich war, aber Tel Aviv – so ist das Leben (so sprach früher mein Chemielehrer). Dank zeitigem Ende konnte man im Kuze ausklingen lassen. Eine liebgewonnene Tradition. Jetzt bleibt erstmal der spannende Cliffhanger: Werden Bullgine einen neuen Proberaum finden? Schalten Sie also wieder ein.

Und weil der Text so kurz ist, gibt es noch eine Abendzusammenfassung in künstlerisch moderat wertvoller Alphabet-Form:

Abendkonzert mit
Bullgine im
Club Mitte.
Danke für die
einwandfreie Ankündigung
fantastisch vorgetragen von
Gabor, dem Dieter Thomas
Heck der Potsdamer
Indieszene.
Jubel allenorts.
Konzert macht Spaß,
Leute begeistert.
Matze und Knut
natürlich auch dabei.
Obwohl
prinzipiell
qualitativ
Rückschritte verzeichnet wurden (in der praktischen Musikausführung),
schöner Abend.
Tausend Dank an Anwesende.
Und wer weiß,
vielleicht
wird irgendwann bei uns ein
Xylophon zu hören sein? (So, X erfolgreich untergebracht)
Yeah!
Zum Schluß: Auf Wiedersehen!